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Wandern Stubaital

Eine grandiose Landschaft im Sommer wie im Winter und ein fast ganzjähriger Tourismus (TVB) machen das Stubaital zu einer der besten Optionen, wenn es um einen unvergesslichen Urlaub geht. Sicherlich sind in den schneereichen Monaten die Skifahrer und Snowboarder in der Überzahl. Trotzdem finden auch die Wanderer in der kalten Jahreszeit genügend Möglichkeiten für Schneewanderungen. Im Sommer dann ändert sich das Bild. Die Wanderer, die Kletterer und auch die Biker sind in der Überzahl und erfreuen sich über die fantastischen Eindrücke, die sie während ihrer Touren sammeln können. Keine Angst: Auf allen Wegen und Strecken finden sich ausreichend Gelegenheiten, um zu rasten und zu entspannen. Ebenso gibt es die passenden Wege und Touren für jedermann, egal ob Anfänger oder Profi.

Wanderwege im Stubaital

  • Die Themenwanderwege bieten Touren für Einsteiger und auch hartgesottene Wanderer. So ist zum Beispiel der „Alpenpflanzen Lehrpfad“ sogar mit einem Kinderwagen zu bewältigen. Für den „Wilde-Wasser-Weg“ sollte dagegen festes Schuhwerk Pflicht sein, wenn die fast 28 Kilometer zu bewältigen sind.
  • Das Stubaital bietet einige leichte Rundwanderwege, die den gast auf den Geschmack bringen. Hervorzuheben ist hier die Tour von der Mittelstation Froneben bis zur Schlickeralm und über die Galtalm zurück zur Mittelstation. Die gesamte Strecke ist in rund 2, 5 Stunden zu bewältigen.
  • Jeder, der sich einen etwas längeren Weg zutraut, der kann sich an der Strecke „Pfarrachalm“ ausprobieren. Ausgangspunkt ist die Mittelstation Kreuzjochbahn, von der es in rund 3, 5 Stunden zur Pfarrachalm geht. Der Weg ins Tal ist dann schnelle – bis zum Endpunkt über Plöven bis zur Talstation werden nochmals circa 90 Minuten veranschlagt.
  • Sie begeben sich in das Stubaital, um richtig zu wandern und zu klettern? Dann testen Sie sich selbst auf dem Stubaier Höhenweg aus. An insgesamt 8 tagen bewältigen Sie über 8000 Höhenmeter und eine Wegstrecke von weit über 100 Kilometern!

Mountainbiker aufgepasst: Die besten Touren im Stubaital

Auch für die Biker hat das Stubaital einiges zu bieten. Im Juni des Jahres ist es möglich, bis auf rund 2300 Meter hinaufzukommen. Es gibt Strecken für Anfänger und auch fortgeschrittene Biker.

  • Rund 3,5 Stunden werden benötigt, um die wirklich schwere Strecke am Schlick zu bewältigen. Hier kann gezeigt werden, dass die Stubaier Alpen bezwingbar sind.
  • Die Kar Alm erreicht der Biker nach rund einer Stunde. Aber Achtung! Der Weg geht hinauf bis auf 1743 Meter.
  • Die Strecke zur Pfarrach Alm eignet sich nicht nur für Wanderer. Auch Mountainbiker werden sich auf der 2-Stunden-Tour wohlfühlen.

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Skispringen Tirol

Abfahrt, Langlauf, Rodeln oder Skiwandern sind bei einem Urlaub in Tirol besonders beliebt und seit einiger Zeit ist mit dem Skispringen beziehungsweise Skifliegen für Jedermann ein ganz besonders intensives und spannendes Angebot hinzugekommen. In der Region Hohe Salve kann man selbst zum Adler werden und den großen Springern wie Schlierenzauer oder Weißflog nacheifern. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich so etwas anfühlt, braucht sich nur vor Ort oder auch im Internet kundig machen und schon findet man eine ganze Reihe von Möglichkeiten.

Jeden Freitag bietet zum Beispiel das Sprungzentrum Wörgl fachkundige Kurse an und unter Anleitung eines Trainers erlernen die Teilnehmer die Grundlagen des Springens und Fliegens in einer Art Schnupperkurs. Für einen Nachmittag kann man dann in die Welt der Skispringer eintauchen und jenes großartige Gefühl nachvollziehen, das sich unweigerlich vor der Fahrt auf der Rampe einstellt und das in dieser Form vielleicht nur noch mit dem Surfen auf einer Riesenwelle oder dem Sprung von der Klippe ins tiefe Wasser zu vergleichen ist. Liest man Teilnehmerberichte und Bewertungen, ist die Begeisterung spürbar und so überrascht es nicht weiter, dass viele Besucher dieses Angebot dann auch einmal ausprobieren.

Die Teilnahmebedingungen sind nicht sonderlich hoch gesteckt, doch sollte man natürlich keine körperlichen Gebrechen oder chronische Krankheiten haben und alpine Grundlagen sollten ebenfalls vorhanden sein. Wer nicht weiß, wie er eine blaue Piste abfahren und bezwingen soll, braucht es mit dem Skispringen auch erst einmal nicht zu versuchen, denn das Risiko einer Verletzung ist dann einfach zu hoch.

Auf der anderen Seite braucht man aber auch kein Pistenprofi sein, denn um die Grundlagen kümmert sich ja der Kurs und so ist beinahe jeder für ein solches Erlebnis geeignet. Die Preise lassen sich über das Internet in Erfahrung bringen und das Sprungzentrum Wörgl erteilt auch gern telefonisch Auskunft über die aktuellsten Angebote.

In jedem Fall sind Skifliegen wie Skispringen etwas ganz Besonderes und so sollte man einen solchen Kurs beim nächsten Winterurlaub in Tirol unbedingt in Betracht ziehen.

Schloss Tratzberg

Im österreichischen Teil von Tirol gelegen, gehört das Schloss Tratzberg zu den beliebtesten Reisezielen in dieser Region. Hoch über dem Inntal bei Schwaz gelegen, ist der vorzüglich erhaltene Bau der Familiensitz der Grafen Enzenberg und deren Nachkommen laden heute die Besucher zu einer Besichtigung auf ihr Schloss, das sich nunmehr seit rund 300 Jahren im Besitz der Familie befindet.

Ein Stippvisite auf der Burg wird dann sogleich zur Zeitreise ins Mittelalter: In einer Art Hörspiel wird den Gästen die Geschichte des Hauses erläutert, man hört Spinnräder surren, Fanfaren und Hörner erklingen, das Klirren von Waffen und die trappelnden Hufe der Pferde. Dazu erzählen die Schlossführer allerlei Anekdoten und Wissenswertes.

So erfährt man beispielsweise Geschichten über Graf Fugger, die Urahnen der heutigen Besitzer und natürlich über Kaiser Maximilian I., seines Zeichens „Letzter Ritter“, Mäzen und bei den Soldaten beliebter Haudegen, der zu Zeiten der Renaissance großen Einfluss auf die Geschichte der deutschen und österreichischen Lande nahm. Logisch, dass deshalb auch ein Besuch der beeindruckend ausgestatteten Rüstkammer vorgesehen ist und auch dort finden sich unterhaltsame Elemente wie der Ritter Georg Ilsung, der die Besucher mit Schwertstampfen empfängt.

Das Schloss und seine Geschichte werden so ungemein plastisch und lebendig und wer einen Abstecher hierher macht, wird mit jeder Menge Geschichten unterhalten. Tratzberg ist ein zentraler Punkt in Tirol und man kann den Besitzern nur dankbar sein, dass sie Historie auf diese Weise erhalten und erfahrbar machen.

Selbstverständlich sind die Präsentationen auch in anderen Sprachen verfügbar, so dass etwa Franzosen, Holländer, Spanier und sogar Japaner in der Genuss der Stories kommen. So besuchen dann auch jährlich viele tausend Touristen das Schloss und inmitten des Naturparks Karwendel, das auch als Silberregion bezeichnet wird, gehört Tratzberg mit Abstand zu den beliebtesten Ausflugszielen. Im Jahre 1999 ließ sich sogar mal die damalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright blicken und stattete dem Schloss tief beeindruckt einen Privatbesuch ab!

Karwendel Wandern

Die Silberregion Karwendel gehört für Wandersfreunde zu den Pflichtbesuchen für einen Urlaub in Tirol, schließlich bietet dieser einmalige Naturpark zahlreiche Touren und Wanderwege und ist darüber hinaus ohnehin sehr gut an die touristische Infrastruktur angebunden. Gerade auch viele Deutsche ohnehin nutzen die Nähe des Gebietes zu München und machen gern einen Tagesausflug hierher.

Das Zusammenspiel der sanft geschwungenen Tuxer Alpen und die schroffen, atemberaubenden Berge des Karwendels bieten dem Wanderer ein faszinierendes Schauspiel und da sich die vielen Wanderwege fernab vom Massentourismus mit seinen unvermeidlichen Liftanlagen befinden, ist hier ein Aktivurlaub ganz besonders idyllisch und urwüchsig möglich.

Vor Beginn der Reise sollte man sich am Besten einen Wanderführer besorgen, dieser liegt beispielsweise in der Touristeninformation des Karwendels gratis aus und lässt sich zudem auch kostenlos über das Internet bestellen. Im Handbuch finden sich dann mehr als 40 verschiedene Touren, das gesamte Netz umfasst etwa 400 Kilometer und mehr als 20.000 Höhenmeter.

Es gibt ganz gemütliche Spaziergänge ebenso wie herausfordernde Bergtouren, so dass für jedes Alter und jeden Anspruch etwas dabei ist. Familien mit Kindern, Hobby-Bergsteiger oder ambitionierte Wandersleute finden hier das richtige Angebot und die vielen Almhütten laden unterwegs zum Verweilen und zum Speisen ein. Es gibt sogar Wege, die lassen sich mit einem Kinderwagen problemlos bewältigen und manche Anbieter haben auch spezielle Touren für Kinder im Programm.

Zwischen Mai und Oktober finden in jeder Woche mehrere geführte Wanderungen statt, die Teilnahme daran ist kostenfrei. Auskunft gibt auch dazu der Reiseführer beziehungsweise das Internet. Mit Hilfe eines erfahrenen Wanderleiters lernt man dabei besonders interessante Stellen kennen und kann sich so manchen Tipp für die eigene Tour einholen. Auch kennen sich die Führer sehr gut mit der örtlichen Flora und Fauna aus, so dass auch in dieser Hinsicht Interessierte voll auf ihre Kosten kommen.

Wichtig sind die richtige Ausrüstung, also vor allem das passende Schuhwerk, und auch eine geeignete Verpflegung. Man sollte sich nicht scheuen, in der Touristeninfo nachzufragen und selbst wenn die Almen natürlich auf die Bedürfnisse ihrer Gäste eingerichtet sind, ist die richtige Planung natürlich immer von Vorteil.

Auch um eine schöne Unterkunft müssen Sie sich keine Sorgen machen. Überall rund um das Karwendel finden Sie wunderschöne Hotels. Besonders in Pertisau am Achensee tummeln sich zahllose zauberhafte Hotels und Pensionen. Besonders empfehlenswert ist das Hotel Pension Bergland gleich am Eingang von Pertisau. Es ist mit Sicherheit das gemütlichste Hotel am Achensee, wobei die Preise absolut fair sind.

Hotel Pension Bergland
Pertisau 7a
6213 Pertisau am Achensee
Tel.: 05243 5308
E-Mail: info@bergland-pertisau.com
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